Die Online Rübe

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BA BA: Ex- VIVA- Zwei Moderatorin im Take

Rübe: Wie geht’s dir denn so?
Tanja: Mir geht gerade ausgezeichnet. Bin in Australien und zum ersten Mal seit Jahren dabei mich gründlich zu entspannen. Da ja meine ganze Familie hier lebt (Schwestern, Vater...), habe ich die letzten Tage damit verbracht alle zu besuchen und mich überall durchzufressen.
                      

Rübe: Du hast ja gerade die Alternative Tour Laut gegen Rechte Gewalt moderiert wie bist du da zu gekommen. Und wie findest du das sich immer mehr  Bands für Aktionen gegen Rechte Gewalt einsetzen?
Tanja: Vorerst muss ich sagen, dass die ganze Tour das tollste Projekt war, an dem ich je teilgenommen habe. Dabei ging’s nicht nur um Inhalte sondern auch die freundschaftlichen Bindungen, die sich dadurch unter den Bands und der ganzen Produktionscrew ergeben haben. Das Abschiedskonzert in Rostock war für uns alle sehr herzergreifend und so kitschig das auch klingen mag, aber wir werden alle gerne an diese Tour zurückdenken. Dazu gekommen bin ich über meinen Freund, der schon im Vorfeld an diesem Projekt mitgearbeitet hat. Da ich das Projekt toll fand, wollte ich mich auch irgendwie einbringen und da war es naheliegend, dass ich das dann moderieren werde. Ich finde es großartig, dass sich all diese Bands dort eingebracht haben, auch wenn die meisten davon keinen politischen Hintergrund hatten, haben sie es trotzdem alle geschafft, auf ihre eigene Art und Weise eine Botschaft rüber zu bringen. So lange es Faschismus in Deutschland gibt, so lange müssen wir Krach machen.

Rübe: Wie bist du dazu gekommen zu moderieren?
Tanja: Mittlerweile bin ich seit knapp fünf Jahren als Redakteurin tätig. Angefangen hat es bei einem Magazin für Mädchen, dann war ich als freie Redakteruin bei einem Indie- Radiosender tätig, danach kam dann ein Volontariat hinter der Kamera bei MTV. Da Viva 2 damals spezifisch nach einer Redakteruin mit Moderationstalent gesucht haben, ist dann der damalige Programmdirektor auf mich zugekommen. Und nach zwei Jahren anstrengender, aber auch lehrreicher Arbeit, wurde das ganze Ding platt gemacht.
           Rübe: Was wolltest du früher mal werden?
Tanja: Ich glaube ich wollte insgeheim schon immer irgendetwas mit Scheinwerfern machen.                                                                                                                         

Rübe: Was war bis jetzt dein größter Erfolg?
Tanja: Hatte bisher viele kleine Erfolge, auf die ich schon sehr stolz bin, aber ich glaube mein größter Erfolg war, als ich mein Abitur in der Tasche hatte. Habe sehr früh die Schule abgebrochen und musste dann über die Abendschule, neben meiner anderen Arbeit noch mal alles in mich rein pauken, das hieß 40 Stunden die Woche arbeiten und abends (vier Jahre lang) bis um 10.00 nachts Schule. Wenn man das durchsteht, dann darf man schon stolz auf sich sein. Auch wenn der Job bei Viva, oder der nächste, den ich bald antreten werde, eine spannendere Erfolgsstory abgeben, so mag das täuschen. Dazu brauch man nur jede Menge Glück und das kann einem von heut auf morgen wieder entgleiten.
                                                                                                                     

Rübe: Wie warst du so in der Schule?
Tanja: Früher war ich eher durchschnittlich. Bin immer irgendwie durchgekommen, hatte aber kein großes Interesse. Als ich dann in der Arbeitswelt feststellen musste, wie verloren man ohne Abitur ist, habe ich wieder Interesse gewonnen und wurde fast ein kleiner Streber. 

Rübe: Wann hattest du deinen 1.Kuss und wie war er?
Tanja: Ist schon wieder 13 Jahre her. Ich war 13. Er war 14. Wussten beide nicht wie's geht. War eher unerotisch. 

Rübe: Wann warst du das richtig verliebt?
Tanja: Bin andauernd verknallt. 

Rübe: Du bist ja noch Single oder? Wie sollte dein Traummann sein?
Tanja: Bin schon länger kein Single mehr. Traummänner habe ich mir früher von Zeit zu Zeit immer ausgedacht. Als er dann in Person vor mir Stand, war er ganz anders als diese Typen. Er war viel besser!                                                                          

Rübe: Du bist ja in Südafrika geboren und hast kurze zeit mal in Malaysia und in Südfrankreich gelebt. Bist du noch oft in deiner alten Heimat oder welche Länder ziehst du vor um Urlaub zu machen.
Tanja: So was wie Heimat kenne ich zur Zeit gar nicht. Aber ich glaube, dass Österreich meine Heimat ist. Ich fahre irrsinnig gerne nach Amerika. Kanada ist auch super schön. War schon ganz oft in London. Jungel- Urlaub hab ich noch nie gemacht und ich glaub, dass ich in einer Großstädte besser aufgehoben bin.

Rübe: Was für Musik hörst du am Liebsten? Und welche Band?
Tanja: Die Schweine haben mir bei meiner Anreise meine CDs aus dem Gepäck geklaut!! Da war drinnen: Vertical Horizon, Len, Nelly Furtado, The Carpenters, Brazil Sampler und Linkin Park. Wahrscheinlich ist das alles eher uncool, ist mir aber auch ziemlich egal. Ist ganz befreiend, dass ich nicht mehr um biegen und brechen wissen muss, was, wer mit wem veröffentlicht und was davon cool ist.

Rübe: Treibst du Sport wenn ja welche Sportart am Liebsten?
Tanja: Sport ist Mord. Obwohl ich die Tage ein paar nette Beachboys gesehen habe, vielleicht sollte ich surfen lernen...

Rübe: Was isst und trinkst du am Liebsten?
Tanja: Bier.

Rübe: Wenn du auf einer coolen einsamen Insel leben könntest wenn und was würdest du mit nehmen?
Tanja: meinen Freund 4 Jackie Collins Romane

Rübe: Wenn du 3 Wünsche frei hättest was würdest du dir wünschen?
Tanja: Kohle bis zum Anschlag, Gesundheit, Glück

Rübe: Was hast du in diesem Jahr noch geplant?
Tanja: Mal sehen. Drehe ab April schon etwas neues, wird nicht jedem gefallen, aber mir geht's gut dabei. Ich darf noch nichts verraten, da ich noch keine Vertrag unterschrieben habe, aber es wird nix mehr mit Musik zu tun haben und läuft im öffentlich rechtlichen Fernsehen.

 Diese Fotos, von der SPM- Media Homepage. Mit freundlicher Genehmigung freigestellt.